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Gamescom 2017

In diesem Jahr wagen wir uns in etwas entferntere Gefilde und besuchen die Videospielmesse Gamescom. Mit großen Ausstellern die fast alleine eine Halle ausfüllen und mit fast doppelt so vielen Besuchern demonstriert die Gamescom die Marktposition der Videospielindustrie. Begünstigt durch die bald stattfindende Bundestagswahl eröffnet die Kanzlerin die Messe höchstpersönlich, besucht einige Stände und greift sogar selbst zum Controller.

Mit dem Auge eine Gamers und einer Cosplayerin durchstreifen wir die Hallen und sind begeistert von der Anzahl der Anspielstationen bei den großen Ständen. Allerdings sind auch sehr viele Leute auf der Messe, so dass Wartezeiten trotzdem nicht ausbleiben, wenn man selbst etwas spielen möchte. Trotzdem haben einige Unternehmen mögliche Produkte, die nicht nur auf reine Videospieler abzielen und Synergien zwischen mehrerer Medien nutzen.

Die Gamescom war ein Spektakel, wir waren fasziniert von den ganzen Spielen die angeboten wurden, von den ganzen Besuchern, vor allem von den ganzen Cosplayern in ihren wahnsinns Kostümen, ob genäht aus Stoffen oder gebaut aus Schaumstoff und thermoplastischen Stoffen.

Vor allem bekamen wir einen Einblick in das neue Assassins Creed, mit dem Titel Origin, in welchem man den Protagonisten Bayek von Siwa, einen Assassinen im alten Ägypten spielt und seine Geschichte hautnah miterlebt.
Ubisoft stellte auch viele Figuren der Charaktere des Spiels aus, welche alle erworben werden konnten.
Zudem war auch der niederländische Cosplayer Rick Boer (rbf-productions_nl) dort, welcher vor allem für seine unfassbar authentischen Kostüme der Protagonisten aller Assassins Creed Spiele bekannt ist, welche von ihm dort ausgestellt wurden, er selber war ebenso in einem seiner Kunstwerke dort, und zwar als Bayek von Siwa.
https://www.instagram.com/rbf_productions_nl/

Wie auch bereits erwähnt, wird die Cosplayszene auf der Gamescom immer größer und bekannter, es gab mehrere Cosplay Wettbewerbe, wie zum Beispiel am Samstag den großen Cosplay Wettbewerb, organisiert von Hydraforge, an welchem zahlreiche Cosplayer aus allen möglichen Videospielen wie Final Fantasy, World of Warcraft, League of Legends oder Nier Automata vertreten waren.
Es ist immer wieder ein Erlebnis die Auftritte zu sehen, und zu erkennen, wie stolz die Cosplayer auf ihre Kostüme sind, welche von ihnen mit viel Liebe zusammengestellt wurden.

In Halle 9 befand sich Square Enix mit den Titeln Final Fantasy XV Companions, Final Fantasy XV: Episode Prompto die FFXV Pocket Version, das VR Game FFXV Monster of the Deep, FFXIV, Lost Sphear, Life is Strange: Before the Storm, Final Fantasy XII: The Zodiac Age, und Final Fantasy Dissidia.

Zuerst haben wir Dissidia angespielt, aber dann kam schon ein kleiner Schock: Das ist nicht einfach nur ein Stand – sondern ein Turnier. Da haben wir also alle eine kleine Anleitung über das Spiel und den Ablauf des Wettbewerbs erhalten. Es wurden Dreier-Teams gebildet, die jeweils gegen ein anderes Dreier-Team antreten mussten.

Da wir zu zweit waren, haben wir uns mit einem dritten Unbekannten zusammengetan. Es ging los – jeder durfte seinen Helden wählen und entscheiden, mit welchem Kampfset man in die Schlacht ziehen wollte. Dabei bot jedes Set unterschiedliche Paletten an Attacken. Dann wurde noch ein Esper gewählt, der das Team als Aufruf unterstützen sollte.

Die ersten beiden Runden dienten noch als Training, sodass sich jeder mit den Funktionen vertraut machen konnte. Haut man auf die Gegner mit einer Mutattacke ein, so füllt sich eine Leiste, mit der man letztendlich eine starke LP-Attacke auslösen kann, um feindliche Spieler mit Leichtigkeit zu töten. Mit etwas Geschick kann man aber auch blocken oder ausweichen, um hohen Schaden zu vermeiden. Sprinten oder Springen? Spezialattacken auslösen? Alles möglich! Auch was Charaktere angeht, so ist bestimmt für Fans von jedem Teil etwas dabei.

Danach sind wir in die Final Fantasy XV Universe Area gegangen.
Dort waren alle neuen Erweiterungen und Titel rund um Final Fantasy XV anspielbar, man musste sich kurz anstellen und durfte, nachdem man in der Area war, sich frei bewegen und alles antesten. Das Highlight war sicherlich Monsters of the Deep, ein VR Spiel in dem man zusammen mit Prompto an einem See Fische geangelt hat. Nach einer kurzen Einführung hat musste man die Angel in verschiedene im See markierte Bereiche treffen, um so weiter voranzukommen. Nachdem man das geschafft hat, erschien das Monster, ein riesiger Fisch mit leuchtenden Augen und scharfen Zähnen, welchen man mit der Armbrust bekämpfen sollte. Wer es schaffte das Monster niederzustrecken, hat sich ein Essen am Lagerfeuer mit der Noctis Truppe verdient und wurde von Noctis fotografiert. Eine echt super Vorstellung von Square Enix, obwohl angeln eher ein Nischenmarkt ist.

Abschließend gab es zu viel zu tun und zu wenig Zeit. Die Gamescom ist bekannt dafür, dass man mit Wartezeiten von bis zu 6 Stunden in Kauf nehmen sollte, um Spiele von EA oder Ubisoft für 10 Minuten testen zu dürfen. Auch als Pressevertreter kommt man da nicht drum herum, was ich persönlich nicht zu tragisch finde, denn die gleiche Behandlung ist auf solch einer riesigen Convention zu erwarten. Nächstes Jahr werden wir die Gamescom wieder besuchen, diesesmal aber pünktlich zum 21. August.

Bericht:
Sahel Przednowek, Alyssa Licht

Dokomi 2017

Bon jour,
die Dokomi - jedes Jahr wieder und jedes Jahr die gleiche Überlegung - lohnt sich das denn noch?

Es gab ziemlich viel neues. Das Congress-Center wurde nur noch für den Cosplayball verwendet. Das Messe Center ist die neue Location, die Helferhatten keinen Plan wie sie die Situation in den Griff kriegen sollten. Keiner kam bis 11 Uhr aufs Gelände. Die Con sollte eigentlich um 10 öffnen. Es gab nur 3 Securities, welche die Taschen kontrolliert haben. Kann ja einer eine Bombe haben. Bei über 17000 Besuchern? Perfektes Management. 

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Die verwendeten Hallen 12-15 waren vollgeladen mit allem möglichen Zeugs, in Halle 16 war ein Restaurant, das wurde zum Maid Cafe umgeformt. Jeder Besuchergruppe wurde eine Maid zugewiesen, welche die Besucher während des kompletten Aufenthalts im Restaurant begleiten sollte. Mir taten die Maids ein wenig leid.
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Halle 15 war die Ein- und Ausgangshalle, neben jeder Menge Merch und Japanischen Snacks war hier auch der Waffencheck und die Garderobe. Sie war zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise ohne einen Kampf erreichbar.
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Halle 14 war gespickt mit Fujoshis, die ihre Yaoi Kunstwerke in der Zeichnerallee verscherbeln wollten. Hier war auch die Gaming Area.
Die beste Attraktion war jedoch in Halle 13, dort gab es eine Art Takeshi's Castle Mini Game. Die Aufgabe bestand darin, einen Hindernisparkour in kürzester Zeit zu bestreiten, der schnellste hat dann etwas gewonnen. Ich habe nicht teilgenommen, aber zugucken war auch schon lustig genug. Darüber hinaus waren hier auch noch 5 Workshop Räume, Bring & Buy und der generic Laser Tag Spielbereich.
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Die Hauptbühne war in Halle 12 und das war auch der einzige nutzen der Halle. Die Bühne und die Menge an Zuschauern die sie halten konnte, war jedoch gigantisch, ich konnte den ganzen Bereich nicht in einem Bild fangen.

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Der Innenhof hatte neben Foodstands und einem Bubbletea Restaurants leider nichts zu bieten. Alle Hallen konnten durch den Innenhof betreten werden, das hat einiges an Zeit gespart.

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Mit unzähligen Workshops, die kein Mensch alle besuchen kann, hat mich der Perücken Workshop am meisten interessiert. Von Kukkii-san geleitet hat sie uns viele kleine Tricks über das erhalten und stylen von Perücken erzählt und diese auch an einigen Testwigs angewandt. Neben den besten Haarprodukten und Knotenentwuselungstechniken hat man viele weitere hilfreiche Tipps mitgenommen, die am Ende des Workshops auf einem Handout mitgegeben wurden. 

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Der japanische Garten war mindestens genau so überfüllt wie die Hallen, an abgelege Stellen konnte man sich jedoch ausruhen und hat auch das ein oder andere nette Cosplay gesehen.
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Über Umwege habe ich erfahren, dass es abgelegen auf der Cosplay Bühne eine Lolita Streetfashion Modenschau gab. 22 Lolitas haben ihre Kleidung und Styles präsentiert. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Quiz mit dem Publikum, die kleinen, aber feinen Preise waren Kleidungsstücke im Lolitastil.
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Das wars von mir und um die erste Frage zu beantworten: Die Dokomi lohnt sich definitiv noch.
Bis zu meinem nächsten Bericht.

 

*Einige Bilder sind nicht repräsentativ, da sie vor offiziellem Einlass geschossen wurden